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Brustoperationen


Die weibliche Brust gehört zu den wichtigsten Geschlechtsmerkmalen einer Frau und ihre Größe und Form hat entscheidenden Einfluss auf ein positives Körpergefühl und das Selbstbewusstsein der Frau. Für die meisten Menschen stellt eine straffe, große und wohlgeformte Brust das Schönheitsideal dar. Brustoperationen gehören deshalb zu den am häufigsten durchgeführten Schönheitsoperation. In erster Linie sind rein ästhetische Gründe ausschlaggebend für Brustvergrößerungen, Brustverkleinerungen oder Bruststraffungen, aber auch rekonstruktive und gesundheitliche Ursachen führen zu teils notwendigen Brustoperationen.

 

Bei der Brustvergrößerung, in der Medizin Mammaaugmentation genannt, wird unter Vollnarkose ein kissenförmiges Silikonimplantant oder ein mit Kochsalzlösung gefülltes Implantant durch unterschiedliche Schnittvarianten in einer Gewebetasche entweder vor oder unter dem Brustmuskel in den Körper eingeführt und platziert.
Zumeist erfolgt ein etwa vier Zentimeter langer Schnitt in der Brustumschlagfalte unter der Brust, durch die das Implantat dann in den Körper gelangt. Diese Methode bietet den Vorteil, dass die Narbe in der Brustfalte verschwindet und die Stillfähigkeit und Gefühlechtheit in der Regel erhalten bleiben.


Eine andere Möglichkeit ist ein Schnitt im Bereich des Brustwarzenhofs, der sich allerdings nur bei Frauen mit großen Warzenhöfen eignet. Außerdem besteht immer die Gefahr Milchgänge oder generell Drüsengewebe zu beschädigen.


Durch einen drei bis fünf Zentimeter langen Schnitt in der Achselhöhle können nur kleine Implantate eingeführt. Dies bietet den Vorteil, dass unmittelbar an der Brust keine Narben entstehen, aber der Operateur hat auch keinen direkten Blick auf das Operationsfeld und kann bei eventuell auftrentenden Problemen nur schlecht eingreifen. Hinzu kommt, dass Schweißkeime in die offene Wunde gelangen und diese sich dadurch entzünden kann.

Eine Brustverkleinerung, in der Medizin als Mammareduktionsplastik bezeichnet, werden häufig aus medizinisch gesundheitlichen Gründen dürchgeführt, wenn ein Missverhältnis von Körpergröße und Brustgröße vorliegt. Dadurch entstehen bei den betroffenen Frauen Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit, Haltungsschäden, Verspannungen, Kopfschmerzen sowie oft auch psychische Probleme. Die Brustverkleinerung wird von den Krankenkassen ab einer bestimmten Menge zu entfernendes Gewebe übernommen. Die Operation, bei der hauptsächlich die Reduzierung von Drüsen- und Fettgewebe erfolgt und die Brust neu geformt wird, geschieht unter Vollnarkose. In vielen Fällen geht eine Brustverkleinerung mit einer Bruststraffung einher.

 

Durch genetische Veranlagung oder durch nachlassende Elastizität der Haut mit schwindendem Alter, Gewichtsveränderungen oder Schwangerschaften kann es zur Erschlaffung der Brust kommen, was das Wohlempfinden und Selbstbewusstsein der Frauen stark beeinträchtigt. Durch einen operativen Eingriff kann die Brust durch eine Masopexie wieder in eine straffe und feste Form gebracht werden. Die gängisten Schnitttechniken bei einer Bruststraffung und einer Brustverkleinerung sind identisch:
Bei der T-Schnitt-Technik verlaufen die Schnitte um die Brustwarze herum und geht dann senkrecht nach unten, als auch von der Brustumschlagfalte bis zur Achselhöhle. Diese Technik hat den Vorteil, dass man die endgültige Form der Brust schon nach wenigen Tagen sieht.


Die vertikale Technik zeichnet sich dadurch aus, dass die wenigen Narben nach der Operation nahezu nicht mehr sichtbar sind und die volle Empfindsamkeit in der Regel erhalten bleibt. Deshalb wird diese Methode auch bevorzugt angewandt. Die Schnitte erfolgen hierbei ebenfalls rund um den Brustwarzenhof und verlaufen dann senkrecht nach unten bis zur Brustumschlagsfalte. Nach der Operation hängen die Brüste normalerweise noch verhältnismäßig hoch, senken sich aber in den ersten Monaten dann wieder ein Stück ab.


Bei beiden Methoden werden die Brustwarzen mitsamt den Drüsenstrukturen nach oben an die gewünschte, natürlich wirkende Stelle verschoben.

 

 

 

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